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Lerntherapeuten sind Menschen, die das Lernen begleiten. Ihre Kompetenzen gründen sich auf Fachgebiete der
Pädagogik, der Psychologie und der Medizin. Zugleich stehen sie in der Tradition der Humanistischen Therapieformen.


Lerntherapeuten werden nötig, wenn die bewaÐhrten Techniken des Lernens nicht mehr gelingen.
Zum Beispiel, wenn Kinder im Grundschulalter so große Schwierigkeiten beim Erwerb des Lesens und Schreibens
zeigen, dass sie diese mit regulärer schulischer Unterstützung nicht ausgleichen können.


Jedes Kind und jeder Jugendliche kommt mit seinen ganz eigenen Fähigkeiten, Schwierigkeiten und mit einer
individuellen Ausgangssituation zu Lerntherapeuten. Für jeden gilt es einen eigenen Weg zu fi nden. Der Therapeut
nutzt dafür sein Fachwissen (z.B. Entwicklungspsychologie, Didaktik und Methodik der Sprache oder der
Mathematik, Wahrnehmungsverarbeitung). Zugleich weiß er: Entscheidend für den Prozess des Lernens ist auch
die Beziehung , die zwischen Therapeut und Schüler entsteht. Ein wirklicher Kontakt gelingt, wenn der Therapeut
sich einfühlt (präzise und sensibel), wenn er den Schüler frei von Beurteilung und Bewertung akzeptiert
und wenn er selbst authentisch ist. Dann kann eine angstfreie, anerkennende, fördernde und herausfordernde
Atmosphäre entstehen, ein Raum für das Lernen.


Zugleich sind die Seiten austauschbar. Auch der Schüler ist ein Lehrender. Auch der Therapeut ist ein Lernender.
In glücklichen Momenten spüren beide: Lernen weckt Vertrauen in sich selbst und Freude auf die Welt.